Einmalig in Südtirol - Südtiroler Bruchenballmeisterschaft

Der Ursprung des Spiels liegt in der Ausbildung der Knappen. Sie
sollten in die Lage versetzt werden Ihren Herrn während einer Feldschlacht zu retten,
wenn er verletzt wurde. Es ging gleichermaßen um Kraft wie auch um
Geschicklichkeit. Die Knappen der einzelnen Ritter maßen sich regelmäßig in diesem
Spiel. Dabei kam es häufig zum Einsatz von Waffen. Da die Knappen in starker
Konkurrenz zueinander standen und der Erfolg beim Spiel ihren Status erhöhen
konnte, kam es häufig zu gefährlichen Verletzungen und auch zu Todesfällen. Die
Ritter beschlossen daraufhin, die Bruche (Unterhose) als einzige Spielkleidung
zuzulassen und so das unerlaubte mitführen von Waffen zu unterbinden.
Bruchenball wurde im Früh- und Hochmittelalter gespielt.
Wer kann teilnehmen?
Mannschaften mit mind. 6 Teilnehmern über 16 Jahre.
Anmeldung per Email
Teilnahmegebühr = eine Eintageskarte (alle Teilnehmer erhalten ein 3-Tages-Band)
Lagergruppen nehmen kostenlos teil.
Was ist erlaubt?
Alles außer der Einsatz von Waffen (ohne den Gegner zu verletzen - der Spaß steht im Vordergrund)
Als Kleidung ist nur die Bruche -mittelalterliche Unterhose- erlaubt (stellt Veranstalter)
Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Verletzungen - zu aggressives Vorgehen führt zur Disqualifikation.
Wie wird gespielt?
Eine Mannschaft besteht aus 6 Teilnehmern.
Beide Mannschaften befinden sich in einem Spielkreis.
Ziel des Spiel ist es den Lederball (Kuhhaut gefüllt mit Tannenzapfen) in den Bereich der eigenen Mannschaft zu ziehen, schieben, werfen, zerren, schlagen ...
Ein Spiel dauert 2 mal 3 Minuten.
Der Spielmodus hängt von der Anzahl der teilnehmenden Mannschaften ab.

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